Standardisierung der Kommunikationsarchitektur

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Standardisierung der Kommunikationsarchitektur durch DIN SPEC 91329

Der Transfer von Forschungsergebnissen in die Normung und Standardisierung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die nachhaltige Verwertung. Eine frühzeitige Berücksichtigung von Normen und Standards im Projektverlauf unterstützt dies und zeigt unter anderem auch Standardisierungsmöglichkeiten auf. Gerade mit Blick auf Industrie 4.0 ist die Erstellung eines Standardisierungsdokumentes im Rahmen von Forschungsprojekten wichtig, um neue Erkenntnisse und Entwicklungen potentiellen Anwendern und somit der Praxis auch nach Projektende zur Verfügung zu stellen.

Umsetzung

Um einen Überblick zu bereits existierender Normen und aktuellen Standardisierungsaktivitäten zu geben, wurde im Rahmen der Entwicklungsbegleitenden Normung eine entsprechende Normenrecherche durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen der Recherche sowie der Forschung und Entwicklung im Projekt wurde der Prozess zur Erstellung einer DIN SPEC PAS initiiert. Unter dem Thema „Erweiterung des EPCIS-Ereignismodells um aggregierte Produktionsereignisse zur Verwendung in betrieblichen Informationssystemen“ wird eine öffentlich verfügbare DIN Spezifikation erarbeitet. Nicht nur die Projektpartner sind am Erstellungsprozess beteiligt, sondern auch weitere interessierte Kreise, z. B. GS1 Germany GmbH und das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU (Projekt CyProS), sind involviert.

Nutzen

Durch die DIN SPEC PAS werden die Ergebnisse des Projektes auf kürzestem Weg in den Markt transferiert. Die Nutzerakzeptanz für Forschungsergebnisse wird durch die DIN SPEC erhöht. Eine nachhaltige Verwertung der Ergebnisse auch nach Projektende wird somit unterstützt. Die DIN SPEC PAS kann auch die Grundlage für eine DIN-Norm sein.

Ausblick

Drei Jahre nach Veröffentlichung wird die DIN SPEC PAS erneut überprüft und entschieden, ob das Dokument in seiner bisherigen Form bestehen bleibt bzw. ob eine Überarbeitung oder Zurückziehung des Dokumentes sinnvoll ist. Auch die Überführung der Inhalte in eine Norm stellt eine Option dar.

Beteiligte

DIN e. V.
WZL RWTH Aachen
FIR RWTH Aachen
MSR Technologies GmbH
PSIPENTA Software Systems GmbH
SICK AG

Außerdem beteiligt:GS1 Germany GmbH,
Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und
Umformtechnik IWU


Projektbericht

s. Abschnitt 3.2.4